Willkommen bei der Online-Schülerzeitung des Adalbert Stifter Gymnasiums Linz!

Mi

24

Jun

2015

Manche Menschen

 

Manche Menschen

Müssen fallen

Um in neuem Glanz aufzustehen

 

Manche Menschen

Laufen, taumeln

Um dann wieder gerade zu gehen

 

Manche Menschen

Nicht bescheiden

Glänzen nur nach außen hin

 

Manche Menschen

Viel zu schüchtern

Halten ihre Talente drin

 

Manche Menschen

Die sind netter

Wenn sie schweigen

Weil sie doch bei jedem Streit

Stur bei ihrer Meinung bleiben

 

Endend bleibt mir nur zu sagen

Dass die Menschen

Nun mal ihre Fehler haben

 

Und wie nie kein Sprichwort sprach

Mensch bleibt Mensch

Und Tag bleibt Tag.

 

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Mi

24

Jun

2015

Podiumsdiskussion im Zuge der Landtagswahlen

 Es wurde von der äußerst tollen und sympathischen SV (Wir werden natürlich nicht von ihr gesponsert, versprochen! ;) ) am Freitag, den 26.6.2015 um 10:00 im

Festsaal unserer Schule eine Podiumsdiskussion im Zuge der kommenden Landtagswahlen im September arrangiert. Auch im Turnsaal wird es möglich sein

via Livestream das Geschehen zu verfolgen.


Die Podiumsdiskussion gibt uns SchülerInnen die Möglichkeit, PolitikerInnen hautnah zu erleben und diesen Fragen zu stellen. Die Gäste der Podiumsdiskussion sind: Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier (ÖVP), Landtagskandidatin Mag.a Susanne Pollinger (SPÖ), Landtagsabgeordneter & Bgm. Ing. Wolfgang Klinger (FPÖ), Klubobmann Dipl. Päd. Gottfried Hirz (GRÜNE) und die Landessprecherin der NEOS Mag. Judith Raab.


Vieles was in letzter Zeit in den Medien zum Thema wurde, kann bei dieser Podiumsdiskussion anhand eurer Fragen aufgegriffen werden. Sei es die Asylthematik, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Oberösterreich, die Infrastruktur, oder auch ganz spezifische Themen wie die neue Medizin-Uni…


Damit eine intensive Diskussion stattfinden kann, ist es erforderlich, dass viele Fragen gestellt werden. Bis 25.6 habt ihr noch Zeit, euch Fragen, die ihr schon immer einmal an PolitikerInnen stellen wolltet, zu überlegen und an sv.stiftergym@gmx.at zu schicken. Natürlich könnt ihr diese am Freitag auch selbst an die Diskussionsgäste richten. Selbstverständlich ist die Redaktion von BuntStifter bei der Diskussion live dabei und wird danach davon berichten.

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So

14

Jun

2015

Geheimnisse des Stiftergymnasiums - Teil 3

Im dritten Teil der beliebten Serie wird ein dunkler Teil der Geschichte unserer Schule enthüllt. Man möchte wieder einmal gar nicht glauben, was es alles über das Stiftergym zu erzählen gibt!

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Fr

29

Mai

2015

Die Körperwelten -Eine HERZenssache

Bild: Monika Fortschegger
Bild: Monika Fortschegger
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Di

19

Mai

2015

Geheimnisse des Stiftergymnasiums – Teil 2

Das Chemiekabinett

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Mi

13

Mai

2015

Warum kein Auslandsjahr machen?


Neues Land, neue Sprache, neue Umgebung und einzigartige Erfahrungen

 

 

Ist dein Reisedrang unerschöpflich? Du möchtest nicht nur Tourist/in sein, sondern in die Kultur und das Lebensgefühl eines Landes eintauchen? Dann wage den Sprung ins Abenteuer und erlebe ein Auslandsjahr! Mit einem Auslandsjahr lernt man eine Fremdsprache fließend sprechen, entdeckt eine neue Kultur und knüpft neue Freundschaften. Jakob Zeller aus der 8BB hat für buntStifter einige Fragen zu seinem Auslandssemester in Frankreich beantwortet und viele seiner einzigartigen Erfahrungen mit dem Leben im wunderschönen und vielfältigen Frankreich und einer neuen Familie mit uns geteilt.

 

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Sa

25

Apr

2015

Geheimnisse des Stiftergymnasiums -Teil1


Für viele ist unser Schulgebäude nur ein fades Haus in der Linzer Innenstadt, dessen einziger Zweck seit Jahrzehnten die Malträtierung von Schülern ist. Triste Räume, genau so langweilig wie der Unterricht an manchen Tagen; alte Mauern, die nie anderes als Lehrer und Auszubildende in ihrem aufregungslosen Alltag zu Gesicht bekamen. Tatsächlich aber ist das Gemäuer voller Geheimnisse und spannender Geschichten. Die meisten Leute wissen gar nicht, wenn sie durch die Flure schreiten, wie viel es zu entdecken und erzählen gibt. In dieser Serie möchte ich euch einige der interessantesten Orte im Stiftergymnasium vorstellen.


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Do

16

Apr

2015

Mag. Maria Fink

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Sa

11

Apr

2015

Eine Hommage an den Selfie-Stick

Dieser Selfie-Stick hat sein Glück gefunden
Dieser Selfie-Stick hat sein Glück gefunden
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Di

07

Apr

2015

Tipps rund um die VWA

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Mi

11

Mär

2015

The Makemakes

Foto: vienna.at
Foto: vienna.at
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So

22

Feb

2015

Das Schülerparlament schafft sich (fast) selbst ab

 

Im vollen Terminkalender der letzten Woche vor den Semesterferien ist zweifelsohne kein Programmpunkt so umstritten wie das alljährliche Schülerparlament. Die Meinungen der Schüler zu dieser Versammlung sind so verschieden wie Tag und Nacht. Trotz heftiger Kritik von mancher Seite und dem Widerwillen zahlreicher Stifterschüler fand es auch heuer wieder statt. Wie es scheint, steckt das Schülerparlament in einer tiefen Krise.

 

Erstmals kam es in diesem Jahr zu keinem einzigen Antrag von Seiten der Schüler – lediglich die Schülervertretung führte Diskussionen und Befragungen durch. Dabei zeugt das, worüber abgestimmt wurde, keineswegs davon, dass alles perfekt und keine Veränderung notwendig ist! So wurde nun beschlossen, dass elektronische Mitschrift und Trinken im Unterricht auch ohne „ausdrückliche Genehmigung“ der Lehrkraft möglich sind. Sicher keine weltbewegenden Veränderungen, aber doch nicht ganz ohne Bedeutung für die Schülerschaft.

 

Der dritte und letzte Antrag, der ebenfalls von Seiten der Schülervertretung kam, zeugte davon, wie schlecht es um das SIP bestellt ist: Es ging tatsächlich um die eigene Abschaffung. Sofort entbrannte eine heftige Diskussion um die Bedeutung des Parlaments, an der sich eine überraschend große Menge an Anwesenden beteiligte. Die meisten der am Pult stehenden sprachen sich deutlich für die Beibehaltung des SIP aus, wobei durch das sukzessive Verschwinden von desinteressierten Zuschauern bald klar wurde, das keineswegs die deutliche Mehrheit hinter den Verteidigern stand. Heuer war vor allem der ungünstige Termin schuld am baldigen Verschwinden vieler Teilnehmer und am allgemein geringen Interesse. Denn – ferienbedingt vorverlegt – fand die traditionelle Faschingsfeier gleich nach dem Ende des Schülerparlaments statt. Ein Schuss ins eigene Knie der Schülervertretung, die diese Terminänderung organisiert hatte. Die politisch uninteressierten Schüler drückten ihren Unmut unter anderem durch einen Antrag auf vorzeitiges Beenden des SIP und früheres Sich-Besaufen im Erdgeschoss des Kaufmännischen Vereinshauses aus. Als es nun zur Abstimmung kam, ob man sich weiterhin jährlich im Namen der Demokratie auf der Pädak versammeln möge, stimmte doch die Mehrheit für das Parlament – das lag vielleicht auch nur daran, weil all jene, die kein Interesse am anwesend sein hatten, schon weg waren. Wiederum ein Schuss ins eigene Knie der SIP-Gegner.

 

Die jährlichen drei Stunden im Festsaal der Pädagogischen Hochschule waren schon immer heftig diskutiert; Wieso kam es aber genau heuer zu so einem Sinken des allgemeinen Interesses? Geht es uns einfach zu gut? Oder überwog die Frustration darüber, dass die Brandschutzbehörde die Umsetzung gefühlter 90 Prozent der Anträge verhinderte? Dabei zeigen doch die zwei nicht unbedeutenden Änderungen in der Hausordnung, dass der wohl Verbesserungsbedarf an unserer Schule besteht. Und mir fallen auf Anhieb weitere anzusprechende Punkte ein: Ein Wasserspender, die Versetzung der 5c in den dritten Stock, die Abschaffung der Brandschutzbehörde… Es überwiegt aber scheinbar der Unmut über drei Stunden „sinnloses Herumsitzen“.

 

364 Tage im Jahr haben die Lehrer und unser aller Chef, der Obergott, das Sagen. Die Chance, etwas selbst einfach und ohne gewaltige bürokratische Hürden zu verändern, haben wir Schüler nur an diesem Tag im Februar. Und wenn vielleicht auch nicht der Bedarf besteht, große Erneuerungen vorzunehmen, so sollten wir doch aus Prinzip dieses Recht der Mitbestimmung nutzen – oder zumindest verteidigen. Wenn man es überspitzt und nicht unbedingt schulbezogen formulieren darf: Politische Gleichgültigkeit ist der Nährboden für Diktaturen.

 

Aber gut, ich will ja nicht so moralpredigen, sondern nur ein bisschen zum Nachdenken anregen. Es ist einem jeden seine eigene Sache, ob er die drei Stunden auf der Pädak oder im Josef verbringt, denn eine Demokratie ohne der Möglichkeit der Stimmenthaltung – in welcher Form auch immer – wäre ja keine Demokratie.

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So

25

Jan

2015

Poetry Slams in Linz

Bild: Schülervertretung Stiftergym
Bild: Schülervertretung Stiftergym
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Sa

17

Jan

2015

Prof. Hans Hörmandinger

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Di

13

Jan

2015

Der Hobbit -Die Schlacht der fünf Heere

Bild: moviepilot.de
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Sa

10

Jan

2015

EFD – Was ist das? 

Bild: Anna Weberberger
Bild: Anna Weberberger
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Do

01

Jan

2015

Glückskekse

Bild: Birgit Steiner
Bild: Birgit Steiner
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So

21

Dez

2014

Über die Schikanen des öffentlichen Nahverkehrs

In unserer Schule kommen viele von weither. Solch schon beträchtlich entfernte Orte wie Hörsching, Enns, Hellmönsödt können einige ihr Heim nennen; andere kommen gar aus dem wesentlich tieferen Mühlviertel oder diversen anderen zivilisationsfernen Gegenden. In Orten wie Kremsmünster, Ried, sogar Peilstein und Sarleinsbach stehen Häuser von Stifterschülern. Es kommt noch schlimmer: Sogar Niederösterreicher besuchen unsere Bildungsanstalt; das tief in den Ostalpen gelegene Waidhofen an der Ybbs ist, was die Entfernung betrifft rekordverdächtig. Stundenlang bringen all diese bemitleidenswerten Einschichtbewohner tagtäglich in engen Bussen und Zügen zu, unzählige Male müssen sie umsteigen, viele Kilometer mit schweren Schultaschen auf dem Rücken zu Fuß zurücklegen. So manchen neidischen Blick werfen diese Leute, wenn sie wieder einmal wenige Sekunden vor dem Glockenläuten erschöpft und vom Regen durchnässt ihre Füße in die Klasse setzen, auf die Linzer, die gemütlich die Hausübung nachschreiben und noch eine Stunde zuvor in ihren Häusern in tiefem Schlafe weilten.

Doch stimmt es, dass die Bewohner der Landeshauptstadt bequem und in wenigen Minuten zur Schule gelangen? Können sie tatsächlich am Montag ausschlafen wie andere am Samstag und sind sie nach dem Schulende wirklich in null komma nix wieder zu Hause?


Nein, dem ist keineswegs so! Ich, als stolzer Linzer sage euch: Auch wir haben es nicht immer leicht! Linz AG Linien und ÖBB machen die Fortbewegung mit dem öffentlichen Nahverkehr im Stadtbereich nicht selten zur Herausforderung.

Ich selbst bin am südöstlichen Fuße des Pöstlingberges, etwa in der Umgebung des Tiergartens, beheimatet. Gerade einmal 2,1 Kilometer in Luftlinie sind es von meinem bescheidenen Zuhause bis zur Stifterschule. Wie lange brauche ich, denkt ihr, des Morgens um ins Klassenzimmer zu gelangen?


Falsch! Eine Dreiviertelstunde! Es mag unglaublich klingen, aber 45 Minuten dauert es, um in Linz 2 Kilometer zu bewältigen. Denn: Aufgrund unmöglicher Fahrzeiten fällt die Pöstlingbergbahn als Schulwegbewältigungsmedium aus, genauso das Linzer Bussystem. Ich muss also zu Fuß zur Endhaltestelle der Linie 3 (Landgutstraße) hatschen und von dort mit besagtem Schienenfahrzeug nach einer durchschnittlichen Wartezeit von fünf Minuten zur Mozartkreuzung fahren. Mehr als eine halbe Stunde ist schon draufgegangen. Nach weiteren zehn Minuten Gehzeit bis zum dritten Stock (auch gefühlte 500 Stufen brauchen Zeit!) komme ich meistens erst kurz vor dem Läuten an.

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Di

16

Dez

2014

Die Tribute von Panem – „Mockingjay I“ 

Bild: moviepilot.de
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So

07

Dez

2014

Woher unsere Ortsnamen kommen #2


Hochmittelalter

 

In der Zeit um die Jahrtausendwende verändert sich vieles. Das Heilige Römische Reich entsteht und neue Herrscher sind im heutigen Österreich an der Macht. Das 11., 12. und 13. Jahrhundert prägten die Landschaft mit Sicherheit stärker als alle vorigen und nachfolgenden Jahrhunderte! Die Bevölkerung vergrößert sich rasend schnell, zahlreiche neue Siedlungen entstehen im eigentlich noch relativ dünn besiedelten Österreich. Fast alle heute existierenden Städte wurden zu dieser Zeit gegründet und auch die meisten Dörfer und Bauernhofe legte man damals an. Die Namen der entstehenden Orte horchen sich nun meistens schon wesentlich „deutscher“ an. Typische Bestandteile sind „berg“, „hof“, „wald“, „dorf“, „stadt“, „graben“, „kirchen“, „bach“, „ach“, etc… Das häufig anzutreffende „Ach“ bedeutet übrigens „größerer Bach“ oder „kleiner Fluss“.  „Steinach“ bedeutet zum Beispiel „steiniger Bach“, „Haslach“ lässt sich wohl von einem mit Haselnusstauden bestandenen Fließgewässer ableiten.

 

Vor allem für diese Zeit typisch sind auch die sogenannten Rodungsnamen, also Namen, die Rückschluss auf die Art der Rodung des Waldes geben. Das mittelhochdeutsche Wort für das Abholzen der Wälder war „reuthen“, im Dialekt „reithen“. Ganz häufig trifft man also auf Orte oder Felder, die irgendwie ein „Reit“ oder „Reut“ im Namen haben, beispielsweise Reitern, Gereuth, Reitersdorf, Reitenhof, im weiteren Sinne auch Rettenbach, Ried, Rothendorf, Roth, etc… „Rittersdorf“ verweist nicht etwa auf eine Burg sondern auf eine Rodung! Auch Namen mit „schlag“ (vgl. Kirchschlag, Schlägl – Abschlagen des Waldes), „holz“ (Abholzung), „brand“ (vgl. Brandstatt – Brandrodung), „fäll“ (vgl. Gfäll, Gföhl – Fällen des Waldes) sind Rodungsnamen. Das ebenfalls häufig auftretende „Schwend“ oder „Gschwand“ ist ein Hinweis auf folgende Art der Abholzung: Man beschädigte die Bäume so stark, dass sie abstarben. Nach einigen Jahren war der Wald tot und man konnte das Gebiet besiedeln.

 

Besonders wenn die Rodung eines Landstriches von einem Kloster oder einer anderen kirchlichen Instanz ausging, wurden zur Festigung der Macht häufig Kirchen gebaut und Pfarren errichtet. Hinweise darauf geben Namen wie „Sankt“ (Sankt Veit, Sankt Johann…), „Pfarr“ (Pfarrkichen im Mühlkreis) „Kirch“ (Kirchberg, Oberneukirchen) oder auch „Kappel“, was Kapelle bedeutet (Oberkappel).

 

Es gibt zahlreiche weitere vorwiegend hochmittelalterliche Toponymbestandteile, die sich ganz einfach deuten lassen. Kurz möchte ich noch folgende aufzählen:

-       Aigen, Eigen… = Eigenes Land, meist eines niederen Adeligen

-       Almend, Alm = Geimeindeland, gemeinsames, geteiltes Land

-       Bühl, Bichl, Pichl = kleiner Hügel

-       Eck, Egg = „Eck in der Landschaft“, also zu einem Eck zusammenlaufendes Gelände, zum Beispiel bei der Mündung zweier Bäche oder an einem „eckig“ zusammenlaufenden Berghang

-       Hag, Haag, Hagen = Von Zaun umgebenes Gelände, vgl. Gehege

-       Moos, Mös-, Moor, … = Moos, Sumpf (vgl. das auch falsch deutbare Mösendorf)

-       Münd, Gmünd, Gmunden = Mündung eines Gewässers

-       Point, Beunt, Baint, Paint, Bint, etc… = umzäuntes oder ummauertes Gelände

-       Scheid, Gscheid = Wasserscheide; also Pass oder Hügelkamm

-       Wang, Wenig, Wengen = Wiesenabhang, steile Wiese

-       Wörth, Werth, Wöhrd = Fluss- oder Seeinsel, auch Halbinsel

 


Spätmittelalter

 

Nach dem 13. Jahrhundert wurde Mitteleuropa von zahlreichen Krisen gebeutelt. Epidemien, Kriege und Hungersnöte machten nur mehr wenige neue Siedlungsanlagen notwendig, denn die Bevölkerung vermehrte sich kaum. Orte, die im 14. und 15. Jahrhundert angelegt werden, haben ähnliche Namen wie die des Hochmittelalters, man erkennt sie bloß an einer sehr regelmäßigen Siedlungsstruktur und gut geordneten, meistens streifenförmig angelegten Feldern.

 


Neuzeit

 

Auch nach dem Mittelalter wuchs die Bevölkerung Österreichs kaum. Erst im 18. Jahrhundert stellte sich wieder ein deutliches Wachstum ein. Die Landwirtschaft war aber mittlerweile so effektiv geworden, dass keine neuen Rodungen mehr von Nöten waren. Die Städte wuchsen, aber es wurden keine neuen Siedlungen gegründet.

 

Wenn der Artikel den ursprünglichen Plänen entgegen auch unerwartet lang geworden ist, hoffe ich trotzdem, euch einige vergnügliche Leseminuten bereitet und einen guten Einblick in die Ortsnamenkunde gegeben zu haben. Unter der Bedingung, dass ihr aufgepasst habt, könnt ihr nun, so bin ich sicher, die Bedeutung eines Großteils der österreichischen Ortsnamen entschlüsseln. Probiert es selbst aus!

 

Sollte ich nun jemandes Interesse für das Thema geweckt haben, kann ich gerne eine etwas längere Liste mit Toponymbestandteilen zur Verfügung stellen – schreibt´sis hoit einfach in die Kommentare. 



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Mi

26

Nov

2014

Woher unsere Ortsnamen kommen... #1

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Mo

20

Okt

2014

Für mehr Transparenz an unserer Schule

 

 

Valentin Winkler (6c) hat sich zusammen mit Sabine Huber (6c) und Laura Haas (6a) als Schulsprecherkandidat aufstellen lassen. Wir stellen dem politisch engagierten Amtsanwärter einige Fragen zur Wahl und zu seinen Ideen.

 

 

 

Ihr drei habt euch als Kandidaten für das Amt des Schulsprechers bzw. Stellvertreters aufstellen lassen. Was hat euch dazu bewegt?

 

Valentin Winkler: Wir wollen etwas verändern, den Schulalltag aktiv mitgestalten und interessieren uns außerdem für Politik. Wir glauben zudem, dass man für das Leben viel mitnehmen kann.

 

 

 

Was wollt ihr genau verändern und durchsetzen?

 

Winkler: Unsere wichtigsten Anliegen kann man in vier Punkten zusammenfassen:

 

Erstens sind wir für mehr Transparenz im SchülerInnenparlament. Das heißt, wir werden mehrere KlassensprecherInnensitzungen organisieren. Auf Vorschläge und Anträge im SchülerInnenparlament wird genau eingegangen, es wird auch erklärt, was mit ihnen passiert und wie es mit der Durchsetzung aussieht.

Zweitens werden wir heuer natürlich ein Schulfest veranstalten.

Als dritten Punkt möchten wir eine Feedback-Box im ersten Stock vor dem Sekretariat aufstellen.

 

Das System wäre, dass mindestens ein Mitglied der SchülerInnenvertretung mit dem Hr. Direktor 1-2 mal im Monat den Kasten leert, und die Themen durchbespricht.

Der Vorteil daran ist: Das Problem, dass ev. Hemmungen da sind, wenn man harte Kritik an den SGA oder den Hr. Direktor weiterleitet ist einmal gelöst.

 

Generell besteht ein großes Problem, wenn man einer PersonIn einen Vorschlag nur auf den Tisch legt: Ich weiß nicht inwiefern sich die PersonIn mit der Problematik auseinandersetzt. Durch unser System muss gezwungenermaßen über alles zumindest ein Diskurs stattfinden.

Die Vorschläge und die Kritik werden aber selbstverständlich auch beim SGA, bei KlassensprecherInnenkonferenzen und beim SchülerInnenparlament angesprochen.

Viertens möchten wir außerdem endlich die Pullover mit dem Schullogo herstellen. Da das neue Logo ja nun schon fix ist, steht dem nichts mehr im Wege.

 

 

 

 Habt ihr euch auch Gedanken über die Zukunft des Pausenraumes gemacht? Möchtet ihr hier etwas verändern?

 

Winkler: Auf das Thema Pausenraum sind wir ehrlich gesagt erst durch die Programme der anderen Gruppen gestoßen. Das hat nicht zuletzt den Grund, dass die 6c im dritten Stock liegt, und man es sich da schon zweimal überlegt, ob man jetzt für die Pause extra nach unten geht. Deshalb war uns die Thematik nicht so bewusst.

Ich habe mir daraufhin letzte Woche den Pausenraum genauer angeschaut, und etwas unfreundlich wirkt er schon.

Sollten wir gewählt werden würden wir uns selbstverständlich bei den SchülerInnen umhören ob ihnen die Umgestaltung ein Anliegen ist, bzw. wer bereit wäre bei der Gestaltung mitzuwirken.

 

Danke für das Interview!

 

 

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Mo

20

Okt

2014

Wir punkten mit Toleranz und Verständnis

 

Eine schnelle Vorstellrunde:

 

Paula: Ich bin die Paula Knechtl, bin aus der 7B und möchte gerne Schulsprecherin werden.

 

Martin: Ich bin der Martin Bernard, aus der 7A und ich würde gerne das Amt des ersten Stellvertreters bekleiden.

 

Anamaria: Ich bin die Anamaria Marić, bin ebenfalls aus der 7B und bewerbe mich als zweite Stellvertreterin.

 

Wie schaut euer Programm aus?

 

Paula: Also, wir wollen altbewährtes beibehalten zum Beispiel die Nachhilfebörse. Denn wir finden, dass diese sowohl für die Nachhilfenehmer als auch –geber Vorteile hat. Hierzu werden wir Listen aushängen und das Ganze besser gestalten als im vorherigen Jahr.

 

Martin: Wir wollen auch das SIP besser ausführen als letztes Jahr und dabei einen Fokus auf wirklich sinnvolle Beiträge legen, die wir vorher bei einer Klassensprecherkonferenz nach ihrer Sinnhaftigkeit aussortieren werden.

Und ebenfalls soll heuer wieder ein Schulfest gefeiert werden, das auch dementsprechend gut organisiert wird.

 

Paula: Weiters soll ein Erste-Hilfe-Kurs ausgerichtet werden, denn immerhin gibt es in allen Klassen ständig Schüler, die nebenbei den Führerschein machen und dafür den 16-stündigen-Kurs benötigen.

 

Wir haben auch ein paar neue Ideen! Zum Beispiel soll die Auswahl am Schulbuffet noch weiter vergrößert werden, denn auch wenn es schon viel besser geworden ist, es ist noch nicht gut genug für uns. Hierbei würden wir besonders gerne auf die Wünsche der Schüler eingehen und diese Auswahl dann mit dem Chef der Bäckerei besprechen.

 

Anamaria: Dann würden wir den Pausenraum umgestalten, denn momentan wirkt er noch nicht sehr einladend. Dies wollen wir mit Farbe, einem Sofa und weiteren Ideen von euch ändern.

Wir werden außerdem für die 5. –und 7.Klassen WPG-Schnuppern anbieten, um euch Schülern die Chance zu geben, sich besser orientieren zu können, damit die Wahl dann zum Schluss leichter fällt.

Wir haben zusätzlich mit dem Herrn Direktor geredet wegen der Homepage und den Pullis mit unserem Logo darauf. Das ist alles in der Finalisierung und es wird kommen.

 

Martin: Ohne das Zutun andere Teams…

 

Paula: Obendrein würden wir gerne ein Hilfsprojekt organisieren, also eine soziale Schiene nebenbei fahren, wie es vor zwei Jahren schon einmal der Fall war (Projekt: „We build a school for Nairobi“), weil es wirklich einiges gebracht hat. Vielleicht könnten wir wieder einen Wettbewerb starten, bei dem jede Klasse eine Art Spendenaktion startet und die Spenden würden dann an ein gemeinnütziges Projekt gehen, welches ist jedoch noch nicht bekannt.

 

Martin: Wichtig ist uns die Schülervertretung, also die Demokratie. Wir haben zwar das SIP, bei dem wir euch alle erreichen, aber deswegen sind die Klassenkonferenzen nicht unwichtig. Weil man hier im restlichen Jahr über Anliegen abstimmen, sich über aktuelles unterhalten und Wünsche besprechen kann, stehen wir für die gute Vertretung von euch Schülern.

 

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Sa

18

Okt

2014

Mit Selbstbewusstsein und Tatendrang in die SV

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Do

16

Okt

2014

Russische SchulsprecherInnen-Wahlen

 

Gratulation schon einmal an all jene Teams, welche zur Wahl der Schulsprecherin/ des Schulsprechers antreten. Ihr habt schon mehr geschafft, als jene, die sich zwar beschweren, aber nichts an den Zuständen unserer Schule ändern wollen.

An dieser Stelle ist auch ein Dank angebracht. Euch ist es zu verdanken, dass diese Wahl keine Wahl russischer Art wird und wir von unserem Recht auf Demokratie Gebrauch machen können.

Nun liegt es an uns die passende Vertreterin/ den passenden Vertreter für uns zu finden, welche/r unsere Stimme am besten vertritt und sich für unsere Interessen einsetzt.

 

Es sollte es jede/r von uns als ihre/seine Pflicht betrachten an der Wahl teilzunehmen und ihre/seine Stimme abzugeben.

Immerhin musste dieses Recht hart erkämpft werden und niemand sollte dies als selbstverständlich erachten.

 

An diejenigen, welche mit der Auswahl der Kandidaten nicht zufrieden sind; es ist noch Zeit sich aufstellen zu lassen. Auf Was wartet ihr noch?

 

An dieser Stelle ist nur noch allen Teams viel Glück zu wünschen und noch einmal an alle zu appellieren von ihrem/ seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

 

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