Zwei Köche, offen für Rezeptvorschläge

 

Heute trafen wir ein weiteres kandidierendes SV-Team, bestehend aus Matthias Aigner (8B) als Schulsprecher und Gabriel Freudenthaler (8B) als ersten Stellvertreter. Auch sie haben gewisse Vorstellungen, wie ihrer Meinung nach dieses Schuljahr verlaufen und geführt werden sollte. Selbstbewusst und offen sprachen sie mit uns über ihre Pläne, Wünsche und Erfahrungen.

 

 

      1. Der Wahlkampf zieht sich heuer an unserer Schule aufgrund mangelnder Kandidaten ja schon länger hin. Was hat euch dazu bewogen, euch nun auch noch aufstellen zu lassen?

Matthias: Die fehlenden Kandidaten sind schon einmal ein Grund dafür. Wir haben uns das Programm vom „Team Strasser“ angesehen und bemerkt, dass dieses auch wieder nur das Blaue vom Himmel verspricht und unsere Meinung nicht unbedingt vertritt. Deswegen haben wir beschlossen, dass es heuer ein Team geben muss, das am Boden bleibt und so einen guten Job macht.

 

2. Wie sieht euer „Wahlprogramm“ nun im Genauen aus?

Matthias: Zunächst einmal wollen wir wie die anderen Kandidaten, das bisherige SV-Programm weiterführen, sprich die Organisation des SIPs, des Schulfests und der Faschingsfeier.

Ein paar Punkte liegen uns besonders am Herzen, wie zum Beispiel die Schaffung von mehr Sitzgelegenheiten. Wir sind uns bewusst, dass es dabei eventuell zu Problemen mit der Brandschutzverordnung kommen könnte, wollen jedoch nichts unversucht lassen. Außerdem möchten wir mehr Klassensprecherkonferenzen einberufen.

Gabriel: Weiters wollen wir Podiumsdiskussionen zu Themen wie etwa der Europawahl 2014 veranstalten und dazu auch Experten heranziehen. Natürlich wollen wir auch die Kurse, wie Erste-Hilfe- oder Rhetorikkurs, wieder anbieten. Wir werden uns bei diesen Kursen aber auch stark danach richten, was sich die KlassensprecherInnen im Sinne der SchülerInnen wünschen.

Matthias: Außerdem ist uns wichtig, dass unser Programm nicht so fix ist, sondern wir immer für Verbesserungsvorschläge offen sind, auch, im Falle, dass wir gewählt werden, nach der Wahl.

 

3. Wie wichtig ist für euch die Demokratie an Schulen?

Matthias: Natürlich ist die Demokratie ein sehr großes Anliegen von uns. Jeder Schüler (Einwurf Gabriel: und jede Schülerin!) soll ein Mitspracherecht haben und dafür ist die Struktur der Schülervertretung, wie wir sie jetzt haben, sehr wichtig. Und mit unserem losen Programm erzielen wir, dass sich die Schüler mit ihren Anliegen noch besser einbringen können.

 

4. Ihr seid ja im Gegensatz zum üblichen Dreier- nur ein Zweierteam. Ist diese Konstellation aus Mangel eines weiteren motivierten Mitglieds entstanden oder habt ihr die Arbeit zu zweit von vornherein bevorzugt?

Gabriel: Wir haben schon überlegt, ob wir noch einen Dritten aufnehmen sollen. Wir sind dann aber zu der Entscheidung gekommen, dass es für uns besser ist, wenn wir nur zu zweit sind, vor allem, da wir keinen gefunden haben, der dieselben Qualifikationen und Ziele wie wir hat. Außerdem verderben zu viele Köche bekanntlich den Brei. Wir kochen lieber zu zweit!

Matthias: Außerdem verstehen wir uns super! Wir haben aber kein Problem damit, mit jemand anders, zum Beispiel mit einem zweiten Stellvertreter aus einem anderen Team, zusammenzuarbeiten.

 

5. Habt ihr schon Erfahrungen im SV-Bereich, z.B. als Klassensprecher, gemacht?

Gabriel: Wir waren beide schon Klassensprecher und Tutoren. Diese Arbeiten haben uns sehr gefallen, weswegen wir nun auch den Wunsch gefasst haben, in der Schülervertretung tätig zu sein.

 

6. Ihr geht ja beide schon in die 8. Klasse. Denkt ihr, dass ihr eure Ämter trotz Matura und die Vorbereitungen darauf gut ausführen könntet?

Matthias: Darin sehen wir kein Problem. Bis April würden wir auf jeden Fall zur Verfügung stehen, während der Matura natürlich nicht. Wir würden aber auch das Schulfest organisieren und davor noch Klassensprecherkonferenzen leiten, auch wenn wir nicht mehr an der Schule sind.

 

7. Und wie würde es diesbezüglich dann nächstes Jahr aussehen?

Gabriel: Wir würden zum Anfangsgottesdienst kommen und alles Weitere bis zur nächsten SV- Wahl regeln.

 

8. Danke für das Interview!

Matthias und Gabriel: Gerne!

 

 


von Anna

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Kommentare: 2
  • #1

    Der Kritiker (Mittwoch, 23 Oktober 2013 08:06)

    Diese Kandidaten haben mein Herz berührt. Die Kollegen Aigner und Freudenthaler haben als einzige ein hervorragendes Wahlprogramm und kennen sich exzellent in der Schule aus. Zusätzlich sehe ich die Flexiblität eines Zweiers von großen Vorteil, da Dreier oft zerissen werden. Ich habe Zuversicht für dieses Team.

  • #2

    Matthias Aigner (Mittwoch, 23 Oktober 2013 14:21)

    Haha thx :D