Ein neues Schullogo in die Welt hinaustragen...

 

„Team Herbsthofer“, das sind sind Gerold Herbsthofer aus der 7C, kandidierend als Schulsprecher, Rudi Aigmüller aus der 8C, Anwärter für den Posten als erster Stellvertreter und Nora Geroldinger aus der 6M, die sich als zweite Stellvertreterin aufstellen ließ. Da Nora zurzeit auf Singtage ist, haben wir heute nur Gerold und Rudi zu einem Interview gebeten. Dabei sprachen wir mit ihnen über nötige Sitzgelegenheiten, geile Kapuzenpullis und über das SIP, das trotz aller Kritik immer noch erwünscht ist.

 

1. Warum kandidiert ihr für die SV?

Gerold: Es war ein langes Hin und Her. Wir denken aber, dass die Schülervertretung zu wichtig ist, als dass man sie in die Hände von anderen geben kann. Außerdem ist auch der Zeitpunkt für uns gerade richtig.

Und ich sehe es so, dass die Schülervertretung immer zwischen zwei Lagern „zerrieben“ wird. Zum einen sind da die Schüler mit ihren hohen Erwartungen und zum anderen sind da die Direktion, die Lehrer und die Elternvertretung, die die Schülervertretung oft etwas belächeln. Und daher wollen wir zu den Schülern so ehrlich sein und klar sagen was möglich ist und was nicht. Die Organisation von drei Schulfesten liegt da wohl eher im Bereich des Unmöglichen.

 

2. Gerold, du hast das lange Hin und Her vor der Teambildung schon angesprochen. Vor allem bei dir, Rudi, war es lange Zeit nicht klar, ob du kandidierst oder nicht. Was hat jetzt dazu geführt, dass du doch als erster Stellvertreter antrittst?

Rudi: Es war für mich von Anfang an klar, dass ich mich nicht als Schulsprecher aufstellen lasse. Das würde in meinen Augen keinen Sinn machen, weil ich im Mai ohnedies weg bin und vorher schon Stress habe. Deswegen habe ich mich zu Beginn alleine als erster Stellvertreter aufstellen lassen, um mit meinen Erfahrungen dem Schulsprecher, wer auch immer das wird, helfend unter die Arme zu greifen.

Zum Glück hat sich Gerold jedoch schließlich durchgerungen, ein Team mit mir zu bilden. Beziehungsweise bildet er nun ein Team mit mir.

 

3. Rudi, du hast schon deine Erfahrungen angesprochen. Welche sind das bei euch beiden?

Rudi: Ich war in der sechsten Klasse als zweiter Stellvertreter in der Schülervertretung tätig, und letztes Jahr war ich Klassensprecher.

Gerold: Ich war in der Unterstufe bei den Kreuzschwestern Klassensprecher und einmal im SGA (Schulgemeinschaftsausschuss; Anm. d. Red.) zum Anschauen.

 

4. Wie sehen eure Ziele für dieses Schuljahr nun konkret aus?

Gerold: Wir wollen in den Gängen die Bänke aufstocken. Es gibt aber Probleme mit der Brandschutzbehörde, die alle Sitzgelegenheiten über kurz oder lang entfernen wird. Daher ist unser kurzfristiges Ziel, diese zu behalten und auf längere Hinsicht wollen wir zusätzliche schaffen wie z.B. im dritten Stock oder im Erdgeschoß.

Rudi: Das nächste Ziel wäre dann ein Freizeitraum, z.B. in den Garderoben, die man heuer ohnehin nicht benötigt.

Prinzipiell wollen wir das Rad aber nicht neu erfinden. Viele gute Innovationen der letzten Schülervertretung wollen wir weiterführen, wie etwa die Nachhilfebörse oder den Erste-Hilfe-Kurs.

Außerdem wäre es auch cool, wenn wir später an der Uni zeigen könnten, dass wir ins Adalbert Stifter Gymnasium in Linz gegangen sind. Das geht am besten mit einer Schulkleidung, z.B. einem geilen Kapuzenpulli, auf dem das Stifter-Logo ist, wofür wir uns daher auch stark einsetzen.

 

5. Diese Schulkleidung soll aber eher zu Freizeitzwecken benützt werden?

Gerold: Ja, wir denken nicht an eine Schuluniform!

Rudi: Für Auftritte, v.a. der C- und M-Klasse wäre es natürlich auch von Vorteil eine gemeinsame Kleidung zu haben, z.B. schönere Schals für die Mädels und eventuell auch Krawatten oder Fliegen für die Herren, jeweils mit dem Schullogo versehen. Der nächste Schritt wäre dann auch das Schullogo zu erneuern, wofür wir einen Wettbewerb ausschreiben wollen. (Ein solcher Wettbewerb ist bereits von der Noch-SV und dem Lehrkörper initiiert worden, wie wir später herausfanden! Anm. d. Red.)

 

6. Wie sieht eure Meinung zum SIP aus?

Rudi: Es haben im Internet sicher schon viele Leute gelesen, dass ich mich negativ über das SIP geäußert habe und dazu stehe ich auch, denn so wie das SIP die letzten zwei Jahre gelaufen ist, ist es einfach nicht sinnvoll. Das SIP an sich ist aber eine sehr gute Sache und daher wollen wir es nicht auflösen sondern wieder aufwerten, u.a. mit Fachvorträgen oder auch durch die Einladung von Kabarettisten. Die Schüler sollen es auch wieder mehr als Chance sehen, sich einbringen zu können.

 

7. Das war aber das Problem der letzten Jahre. Dadurch, dass an unserer Schule zum Glück alles so gut läuft, gab es von Seite der Schüler nicht den großen Wunsch nach Veränderungen.

Rudi: Daher die Frage, ob wir ein SIP brauchen.

Gerold: Wir würden es aber trotzdem veranstalten mit neuen fixen Programmpunkten, wie z.B. Vorträgen, die die Schüler für die Veranstaltung mehr animieren sollten. Man kann diese natürlich nicht dazu zwingen Anträge zu stellen, aber ich bin überzeugt, dass es heuer sinnvolle Anträge geben würde.

 

8. Danke für das Interview!

Gerold und Rudi: Danke!

 


von Anna

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Kommentare: 2
  • #1

    Matthias Aigner (Mittwoch, 23 Oktober 2013 21:05)

    Tolles Programm! :)
    wobei das Umbauen der Garderoben in Freizeiträume wahrscheinlich von wenig Erfolg gekrönt sein wird :/
    Wünsch euch viel Erfolg!

  • #2

    Maddie Grubmüller (Donnerstag, 24 Oktober 2013 23:01)

    Juhuuuu. PULLIS :DD
    Nein, Scherz beiseite. Finde neben den Pullis auch die Aufwertungsidee des SIPs wirklich toll!!
    Altes was gut funktioniert hat bewahren und neue-machbare-Sachen einbringen!
    Macht weier so ;)