The Rhythm of the Night

Foto: Dave Hogan
Foto: Dave Hogan

Die Bastille kennt wahrscheinlich jeder von uns. Als symbolischer Anbruch der französischen Revolution, ist der 14. Juli Frankreichs Nationalfeiertag schlechthin. Jedoch findet man im Fall der Suche auf Google, dies schon längst nicht mehr als einen der ersten Vorschläge. Es musste platzt gemacht werden, für einen britischen Neuzugang im Genres Alternativ-Rock: die Band Bastille.

 

Ein erfolgreiches Quartett

Die Band Bastille gibt es seit 2010, als Leadsänger Dan Smith das einstige Solo-Projekt ‚Bastille‘ um drei seiner heute besten Freunde erweiterte. Mittlerweile sind Dan (vocals, keyboards), Kyle (bass, keyboards), Will (bass, acoustic guitar) und Woody (drums) erfolgreicher als sie je zu träumen gewagt haben. Der Name der Band rührt daher, dass "der Sänger, mit der Sturmfrisur", wie Smith auch liebevoll bezeichnet wird, am 14. Juli (aber 1986 und nicht 1789) geboren wurde.

 

Abwechlung, die Spaß macht

Im März 2013 erschien ihr Debütalbum Bad Blood, worauf sich 13 selbst geschriebene Lieder befinden. Mit sowohl eigens komponierten Songs, als auch gefühlvollen Covers überraschen Bastille ihre Hörer regelmäßig und bieten so den Fans stetige Abwechslung, die Spaß macht. Dass sie live mindestens genauso gut sind, kann man nicht nur auf der momentanen Tour hören, sondern sich ebenfalls in diversen Radioauftritten selbst davon überzeugen.

 

Der Sturm der Bastille auf München

Am 22. November spielten sie in München erstmals vor einem über 5500- Mann und vor allem Frau starken Publikum. Mit purer Überwältigung brachte Dan die Worte „Thank you so much. Ahm…, we're quite nervous 'cause that's actually the biggest show we've ever played in...“ über die Lippen und fiel dabei dem originellen, britischen Akzent so zum Opfer, dass man Mühe hatte, ihn überhaupt zu verstehen. Es folgten einige neue und alte Songs, die die Menschenmenge nur noch mehr in Euphorie versetzten. Danach machte Dan seinen Fans eine besondere Freude, als er bei 'Flaws' singend durch die Menge ging und so seinem Ruf als 'bodenständiger Künstler, der immer den Bezug zu seinen Fans sucht', alle Ehre machte. Mit dem im Fandom allseits bekannten Cover von 'Of the Night' und einer Bitte von Dans Seite, da er ja so schlecht tanze, ob nicht wir dies übernehmen könnten, war es ganz vorbei. Die Menge kochte und feierte laut mitsingend eine atemberaubende Party.

 

Nach der Show, die mit dem Hit 'Pompeii' ein wahnsinnig erfolgreiches Ende fand, warteten einige Fans noch, da der Band nachgesagt wird, dass sie nach der Show oft noch eine kleine Autogramm- bzw. Fragestunde halte. Als es dann um knapp ein Uhr früh soweit war, wurden Geschenke ausgetauscht, Autogramme gegeben und obwohl allen die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben stand, wurde mit den vier wirklich bodenständigen Briten überraschend viel gelacht und geredet. Es war also wirklich ein (An-)Sturm auf die Bastille.

 

Liedtipp: "We can't stop" (Cover, Orig. von Miley Cyrus)


von Birgit

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Kommentare: 2
  • #1

    Stormer (Montag, 16 Dezember 2013 18:52)

    <3 ich liebe sie ^^
    geniale Band, toll beschrieben als wäre man dort gewesen ;P
    This is the Rhythem of the night
    Er is ja so a schechter dAncer ^^ *britischer Akzent*

  • #2

    Der Wahrhaftige (Donnerstag, 03 April 2014 18:16)

    Ist mir egal ob das covern von the rythm of the night legal ist oder nicht. Bastille hat dieses lied vergewaltigt und ich unterstütze vergewaltigung nicht!!!!!!1 wwarum ist dieses covern bloß so beliebt :'(