Was sich im November alles verändert hat

Schon seit Spätsommer des heurigen Jahres ist unsere Schule zu eine rrege Baustelle geworden: Zuerst wurde die Fassade prächtig renoviert und erstrahlt nun schon seit einigen Monaten in ihrem neuen Glanz. Dann wurden zunächst einige eher kontraproduktiv wirkende Vorbereitungen für den Zubau des neuen Festsaaltraktes getroffen: Um eine Zufahrt für die Baufahrzeuge zu schaffen mussten leider einige Garagen und Bäume eingerissen bzw. umgesägt werden. Anfang November konnte dann endlich mit dem Bau des neuen Festsaaltraktes begonnen werden. Ich möchte hier einen kleinen, illustrierten Rückblick geben, was in den letzten Wochen so alles auf der Baustelle passiert ist...

 

Zuerst wurde – akustisch wirklich gut wahrnehmbar (Lärm ist eben ein unangenehmer Nebeneffekt!) - eine Baugrube ausgehoben. Es dauerte einige Zeit, bis die Bagger den ganzen Schutt aus der Grube in Lastwägen befördert hatten, aber dann konnte endlich mit der Errichtung der Fundamente begonnen werden. Schnell stand das Kellergeschoss, bald waren Wände aufgestellt und schließlich wurde die Decke – große Stahlbetonplatten – aufgesetzt. Rund um den 8. November 2013 war man mit dem Sockelgeschoss also mehr oder weniger fertig, wie auch das am selben Tag aufgenommene Foto beweist.

 

Ein kleiner Teil des Kellers war noch nicht überdacht. Man kann hier gut sehen, dass die Decke über einem Stahlstützengerüst montiert wurde.

 

Ein weiteres Foto zeigt den Zustand der Baustelle vier Tage später: Es wurden Gerüste rund um den entstehenden Festsaal gebaut. Außerdem haben die Arbeiter Eisenstangen über die Decke gelegt, die der Fixierung des hier noch nicht existierenden Fußbodens dienen. Was man nicht sehen kann, ist, dass im Keller die Gerüste und Eisenstangen bereits entfernt worden sind.

 

Im Laufe desselben Tages wurde schließlich ein Zementfußboden mit Hilfe eines langen, an einem Kran montierten Rohres gegossen. Die Bauarbeiter im rechten Teil des Fotos strichen den Boden glatt.

Tags darauf war der Fußboden schließlich fertig gegossen! Die aus dem Boden stehenden Stahlstifte haben später die Aufgabe, die Mauern zu fixieren. Es zeichnen sich hier schon der zukünftige Festsaal und rechts davon der Gang zum Hinterhaus ab. Dieser Gang wird, wie sich erkennen lässt, bis zum vorspringenden, blauen Gebäudeteil am Hinterhaus reichen. Dort führt er dann über eine Treppe bis zu einer neu ausgebrochenen Türe.

Am 18. November wurde endlich mit der Aufstellung der Mauern des Festsaals begonnen.

 

Die einzelnen, vorgefertigten Mauerteile wurden mit einem riesigen Kranwagen angehoben und an der richtigen Stelle platziert. Eigentlich besteht jedes Wandsegment aus zwei Wänden mit einem Abstand dazwischen, der später mit Beton aufgefüllt werden wird.

Fertig ist die Wand! Die zukünftigen Fenster und Türen lassen sich an den Löchern in den Mauern bereits erkennen.

Schon am nächsten Tag standen die meisten Wände. Allerdings müssen sie noch gestützt werden, denn bevor der Beton noch nicht in die Zwischenräume gegossen wurde, sind sie nicht besonders stabil. Die vielen Stangen und Stäbe, die im „Innenraum“ liegen, werden später für das Gerüst, das die Decke vorübergehend stützen soll, gebraucht. 

 

 

 

Das aktuellste Foto stammt vom Mittwoch, 27. November. Der Rohbau ist nun schon so gut wie fertig, die Decke wurde aufgesetzt und auch der Gang zwischen Festsaal und Turnsaal ist bereits überdacht. Trotzdem ist für die Bauarbeiter noch vieles zu tun! 

 


von Tobi

Das Copyright der Fotos liegt ebenfalls bei Tobi.

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