"It's the most wonderful time of the year"

Über die Schattenseiten von Weihnachten

Es gibt fast niemanden, der sich nicht auf Weihnachten freut. Glitzern und Funkeln überall, die Familie kommt zusammen, es wird gemeinsam gefeiert und Geschenke bekommt man auch noch. Kein Wunder, dass Weihnachten als die wunderbarste Zeit des Jahres besungen wird.

 

Wie alles im Leben hat aber auch diese ihre Kehrseiten. Denn wer kennt ihn nicht, den Vorweihnachtsstress? Alle Jahre wieder zögert man die Weihnachtseinkäufe bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag hinaus, um dann eine Woche oder wenige Tage vor dem großen Fest durch völlig überfüllte Geschäfte auf der Suche nach passenden Last-Minute-Geschenken zu hetzen. Da kann man schon mal verzweifeln und sich schwören: „Nächstes Jahr besorge ich die Geschenke schon im Sommer!“ Jeder weiß, dass dieses Vorhaben nicht eingehalten werden wird.

 

Die schönste Zeit des Jahres kann man sich aber auch anderweitig vermiesen. Man denke an das Festmahl, die Kekse und andere Leckereien, denen man zu Weihnachten nicht entkommt und eigentlich auch nicht entkommen mag. Der Grund, warum wir uns zu Weihnachten traditionell eine zweite Schutzschicht aneignen, liegt aber nicht nur an der Art der Speisen, sondern vor allem an den Mengen in denen sie angeboten werden. Wer da nicht zwei-, drei- oder viermal zugreift und sich nicht den Bauch mehr als voll schlägt, besitzt eine sehr große Willenskraft. Diese schaltet man an Weihnachten bekanntlich aber gerne einmal aus, schließlich gehört ordentlich gefeiert. Aber was eigentlich? Aja, Christi Geburt! Darauf eine Bratwurst!

 


von Anna

Kommentar schreiben

Kommentare: 0