Für mehr Transparenz an unserer Schule

 

 

Valentin Winkler (6c) hat sich zusammen mit Sabine Huber (6c) und Laura Haas (6a) als Schulsprecherkandidat aufstellen lassen. Wir stellen dem politisch engagierten Amtsanwärter einige Fragen zur Wahl und zu seinen Ideen.

 

 

 

Ihr drei habt euch als Kandidaten für das Amt des Schulsprechers bzw. Stellvertreters aufstellen lassen. Was hat euch dazu bewegt?

 

Valentin Winkler: Wir wollen etwas verändern, den Schulalltag aktiv mitgestalten und interessieren uns außerdem für Politik. Wir glauben zudem, dass man für das Leben viel mitnehmen kann.

 

 

 

Was wollt ihr genau verändern und durchsetzen?

 

Winkler: Unsere wichtigsten Anliegen kann man in vier Punkten zusammenfassen:

 

Erstens sind wir für mehr Transparenz im SchülerInnenparlament. Das heißt, wir werden mehrere KlassensprecherInnensitzungen organisieren. Auf Vorschläge und Anträge im SchülerInnenparlament wird genau eingegangen, es wird auch erklärt, was mit ihnen passiert und wie es mit der Durchsetzung aussieht.

Zweitens werden wir heuer natürlich ein Schulfest veranstalten.

Als dritten Punkt möchten wir eine Feedback-Box im ersten Stock vor dem Sekretariat aufstellen.

 

Das System wäre, dass mindestens ein Mitglied der SchülerInnenvertretung mit dem Hr. Direktor 1-2 mal im Monat den Kasten leert, und die Themen durchbespricht.

Der Vorteil daran ist: Das Problem, dass ev. Hemmungen da sind, wenn man harte Kritik an den SGA oder den Hr. Direktor weiterleitet ist einmal gelöst.

 

Generell besteht ein großes Problem, wenn man einer PersonIn einen Vorschlag nur auf den Tisch legt: Ich weiß nicht inwiefern sich die PersonIn mit der Problematik auseinandersetzt. Durch unser System muss gezwungenermaßen über alles zumindest ein Diskurs stattfinden.

Die Vorschläge und die Kritik werden aber selbstverständlich auch beim SGA, bei KlassensprecherInnenkonferenzen und beim SchülerInnenparlament angesprochen.

Viertens möchten wir außerdem endlich die Pullover mit dem Schullogo herstellen. Da das neue Logo ja nun schon fix ist, steht dem nichts mehr im Wege.

 

 

 

 Habt ihr euch auch Gedanken über die Zukunft des Pausenraumes gemacht? Möchtet ihr hier etwas verändern?

 

Winkler: Auf das Thema Pausenraum sind wir ehrlich gesagt erst durch die Programme der anderen Gruppen gestoßen. Das hat nicht zuletzt den Grund, dass die 6c im dritten Stock liegt, und man es sich da schon zweimal überlegt, ob man jetzt für die Pause extra nach unten geht. Deshalb war uns die Thematik nicht so bewusst.

Ich habe mir daraufhin letzte Woche den Pausenraum genauer angeschaut, und etwas unfreundlich wirkt er schon.

Sollten wir gewählt werden würden wir uns selbstverständlich bei den SchülerInnen umhören ob ihnen die Umgestaltung ein Anliegen ist, bzw. wer bereit wäre bei der Gestaltung mitzuwirken.

 

Danke für das Interview!

 

 

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