Für einen guten Auftritt: Sechs Tricks für eine bessere Körpersprache

Viel wichtiger als das, was du sagst, ist oft die Körpersprache, die dein Gegenüber durch das Unterbewusstsein wahrnimmt. So kannst du deine Körpersprache grob kontrollieren, um bei jedem einen guten Eindruck hinterlassen.

Wichtig jedoch ist: Passen deine Haltung und die Signale deines Körpers zu deinem Gesagten? Denn wenn nicht, können selbst die spannendsten und interessantesten Aussagen ihre gesamte Wirkung verlieren.

Körpersprache erfordert in den meisten Fällen zwar eine gewisse Übung, da vieles unbewusst geschieht, doch wenn du dich selbst immer wieder an deine Körpersprache erinnerst und über einen längeren Zeitraum übst, wird auch dein neues Verhalten zur Gewohnheit – Sei also nicht enttäuscht, wenn es nicht von Anfang an klappt!

Achte auf den richtigen Handschlag

Die richtige Körpersprache spielt schon bei der Begrüßung eine Rolle. Solltest du schon einmal in den fragwürdigen Genuss eines wirklich unangenehmen Handschlags gekommen sein, kannst du das sicher nachvollziehen. Sowohl schlaffe Hände als auch rohe Gewalt erzeugen beim Gegenüber keinen guten Eindruck. Ganz wichtig: Der perfekte Handschlag sollte selbstbewusst sein und nicht zu lange dauern. Nicht schütteln! Du bist ja kein Barkeeper, der einen Drink schüttelt.

Halte Blickkontakt

Der Klassiker unter den Tipps zur Körpersprache. Wer sein Gegenüber im Gespräch nicht ansieht, erweckt verschiedene Eindrücke wie: Entweder man interessiert sich überhaupt nicht für seinen Gesprächspartner (Arroganz, Desinteresse,…) oder man hat etwas zu verbergen - Sicher nicht die Signale die du senden willst. Blickkontakt signalisiert deine Aufmerksamkeit und wirkt aufrichtig. Es ist aber ein großer Unterschied zwischen Starren und Blickkontakt halten. Starren wird schnell als unangenehm empfunden

Lege Wert auf deine Haltung

Du sollst selbstverständlich nicht steif wie ein Brett wirken, doch egal ob du stehst oder sitzt: Deine Haltung hat großen Einfluss darauf, wie du auf andere wirkst. Die richtige Körperhaltung strahlt Selbstbewusstsein aus und lässt kompetenter erscheinen, während jemandem, der sich gemütlich in den Sessel schmeißt, häufiger eine eher lockere Arbeitseinstellung zugeschrieben wird. Und besser für deinen Rücken ist die korrekte Körperhaltung sowieso.

Zapple nicht herum

Ja, du bist nervös, aufgeregt und weißt nicht so recht, was du mit deinen Händen anstellen sollst. Wichtig aber ist: Zapple damit nicht in der Gegend herum. Dauerhaftes durch die Haare streichen, die Brille richten, sich die Hände reiben,… All diese Dinge nehmen auch deine Gesprächspartner mehr als deutlich wahr. Lege stattdessen deine Hände ruhig auf den Tisch oder deine Oberschenkeln.

Verschränke deine Arme nicht

Um sich sicher zu fühlen oder einfach nur, weil es für sie eine entspannte Haltung ist, verschränken einige Menschen die Arme vor dem Körper. Auf Gesprächspartner wirkt die so aufgebaute Distanz allerdings abweisend. Wenn du einem Kontakt offen gegenüber stehen willst, sollte auch deine Körpersprache die Botschaft unterstützen. Hier hilft oft nur, sich selbst immer wieder daran zu erinnern, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Setze dein Lächeln ein

Ein ehrliches Lächeln ist eines der stärksten Signale, das du mit deiner Körpersprache senden kannst. Es sorgt für eine positive, angenehme Gesprächsatmosphäre, es zeigt dein Interesse und du wirkst freundlicher und sympathischer als Menschen mit einem unfreundlichen Gesichtsausdruck. Zusätzlich bleiben lächelnde Menschen besser im Gedächtnis. Ein nützlicher Effekt, beispielsweise einem Vorstellungsgespräch oder auch bei einem Gespräch mit Lehrern, Professoren oder Direktoren,… um neue Kontakte zu knüpfen.

von Eva Hanner

 

 

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