Das wahre Wesen unserer Lehrer - Teil 1

Neue Serie: Wir enthüllen die wahre Identität unserer Professoren

Sicher haben viele von euch bereits geahnt, dass unsere Lehrer keine Menschen sind wie wir, sondern etwas anderes. Eine weitere intelligente, menschenähnliche Lebensform, nicht klar ob von hier, oder von einem anderen Planeten. Bevor ihnen irgendjemand zu viel Aufmerksamkeit schenken konnte, steckte sie die USA in ein kleines Land in der Nähe von Mittelerde. Es heißt Monsea, wird im Volksmund allerdings oft auch als „Fantasia“ bezeichnet, da die Bewohner der kleinen Halbinsel schon seit den 30er Jahren nicht mehr allzu menschlich aussehen. Das hat damit zu tun, dass amerikanische Forscher einige kleine, nukleare Forschungen und Tests auf dem nur spärlich besiedelten Land durchführten. Ob sie damit die vermeintlich unliebsamen Besucher auslöschen wollten oder nicht, verrät uns unsere Quelle nicht; sicher ist, dass sich die nuklear verseuchte Luft in Kombination mit dem Rauch aus Mordor zu mutagenen Stoffen mischten, die für Menschen mit Sicherheit krebserregend wären, für unsere Gäste jedoch zu ganz anderen Mutationen geführt

haben.

 

Nymphen, Medusen, Feen, Werfwölfe,.. all diese angeblich fiktiven Figuren sind dort zu finden! Vor allem, nachdem sie sich mit einigen Bewohnern Mittelerdes mischten, wuchs die Vielfalt ihrer Spezies ins Unermessliche! Märchenfiguren waren nicht länger Gutenachtgeschichten sondern wahr geworden!

 

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich euch mit einem derart langweiligen Geschichtevortrag hinhalte und nicht endlich zu Punkt komme, und ihr habt Recht. Ihr verdient es, die Wahrheit zu erfahren, und aus diesem Grund eröffne ich euch jetzt, dass unser Lehrkörper beinahe ausschließlich von Monsea stammt. Warum sie sich gerade diese Schule ausgesucht haben, ist umstritten; aber warum hinterfragen: ist doch eigentlich cool, oder? Und es erklärt auch einige Eigenarten, die unsere geliebten Professoren aufzeigen, und die sich bis jetzt kaum jemand erklären konnte.

 

Wir werden euch im Laufe der Zeit die wahren Identitäten einiger Lehrer enthüllen und mithilfe von Illustrationen veranschaulichen. In den Kommentaren dürft ihr gerne Anmerkungen machen oder raten, welcher Lehrer sich als was entpuppen wird!

Teil 1 - Eduard Würzburger

Vermutlich kennt jeder von euch den stets gut gelaunten, zu satirischen Witzen hingerissenen Professor. Wie wir bereits erwähnt haben, handelt es sich bei ihm, wie bei den meisten Lehrern unserer Schule, nicht um einen Menschen, sondern um Einwohner Monseas; in diesem Fall um einen Dämon.

 

Ja, ihr habt richtig gehört! Unser Professor ist ein Dämon, allerdings nicht irgendein Dämon, sondern einer höherer Klasse! Noch genauer? Einer aus der direkten Blutlinie des Teufels! Satans Sohn sozusagen, also passt auf, was ihr in diesem Leben noch so macht; nicht dass ihr selbst nach dem Tod noch ellenlangen Vorträgen über Musicals, Opern oder Notierungen lauschen müsst! …äh… dürft, meine ich natürlich.

 

Des Weiteren haben wir durch geschicktes, unauffälliges Befragen herausgefunden, dass er des Zeitreisens mächtig ist! Einige Nachforschungen haben uns gezeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass er die Wahrheit gesagt hat, denn ein Dämon, der auf seine Beschreibung passt, kommt in dutzenden Geschichten vor, in denen er jemandem die Seele stiehlt, oder arme unschuldige Menschen zu schlimmen Dingen überredet! Also passt auf, was ihr ihm das nächste Mal anbietet, nur um eine bessere Musiknote zu bekommen!

 

Dämonen im Volksglauben:

 

Im germanischen Volksglauben wurden Dämonen als „Alben“ bezeichnet. Es ist kaum Wissen über sie überliefert, trotzdem werden sie als eigene Rasse hervorgehoben; ihre speziellen Fähigkeiten sind allerdings unklar. Im Mittelalter wurden die Alben unter dem Einfluss des christlichen Dämonenglaubens sehr stark verändert. Im Volksglauben wurden die germanischen Alben mit ihren Dämonen gleichgesetzt. Die Menschen glaubten damals, dass Dämonen für Krankheiten aller Art die Schuld tragen würden, und auch sonst hatten sie ein sehr negativ behaftetes Image und man versuchte, sich mithilfe von Bleiamuletten, gegen sie zu schützen.

 

Ein erhalten gebliebener Runenstab erzählt allerdings eine ganz andere Geschichte. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und auf ihm befindet sich eine magische Formel zum Schutz gegen Thursten, Trolle und Alben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Alben einst verehrt wurden, was sich hauptsächlich durch die albenhafte Namensgebung sagenhafter, nordischer Könige begründet. Das zeigt, dass im frühen germanischen Glauben Alben als etwas sehr Positives gesehen wurden, dem man sogar Opfer brachte.

von Lena Scharnreitner

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