Medizin gegen den Islamischen Staat: Die Satire

Mittlerweile gibt es niemanden mehr auf dieser Welt, der nicht über den selbsternannten „Islamischen Staat“ Bescheid weiß. Was manche jedoch noch nicht wissen ist, dass es nun auch mehrere bereits sehr bekannte Gegenbewegungen gibt.

 

 

Zum Beispiel die libanesische Band Al Rahel al Kabir. Sie werden im Libanon bereits groß gefeiert, natürlich nur im Untergrund. Sätze wie "Meister Baghdadi, Du führst alle Muslime – du führst sie in den Abgrund wie keiner vor Dir", schallen von der Bühne. Oder auch: "Weil wir ein Problem mit dem Verkehr haben, sprengst Du einfach alle in die Luft."

 

 Das Publikum lacht, klatscht und singt mit. Der Refrain des Songs ist eingängig und bekannt. 50.000 Mal erklang er auf YouTube, Tendenz steigend.

 

Aber Lachen, Klatschen und Singen, wenn es um den "Islamischen Staat" geht?

Der Sänger der Band formuliert das Ganze so: Die Realität ist so unerträglich, dass man sie nicht mehr in ernste Worte fassen kann. Weder ich, noch das Publikum kann diese Tragödie aushalten. Die einzige Medizin dagegen ist deshalb: Die Satire"

 

Während die Band einen Auftritt nach dem anderen spielt, werden auch in den Sozialen Netzwerken, wie YouTube, Facebook,…, immer mehr Kommentare und Videos gegen den IS gepostet. Ein klares Zeichen, dass die Menschen sich diesen Terror nicht mehr gefallen lassen wollen. Sie wollen gegen ihre Angst ankämpfen und der Terrororganisation ihren Triumph nicht gönnen.

 

Ich selbst bin froh, dass es Gegenbewegungen gibt, doch ob es nun vernünftig ist, Videos zu zeigen, in denen ein Islamist zu stottern beginnt oder sich selbst verletzt bei dem Versuch jemanden zu töten, ist fraglich.

Im Gegensatz zu solchen  Videos finde ich Bands, die, auch wenn sie selbst vom Terror betroffen sind, gegen den IS und andere Organisationen singen, sehr mutig. Hoffentlich werden sie bald auch für ihre Courage belohnt.

Quelle: FM4.at

Aus der Printausgabe vom 23. Dezember 2015 - von Lena Hinterhölzl

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Kommentare: 2
  • #1

    turboswagger (Samstag, 09 Januar 2016 20:09)

    money over bitches
    dieser 1 redakteur muss sich wohl too much von s1 hustensaft gegönnt haben.

  • #2

    swagLord (Samstag, 09 Januar 2016 20:11)

    das ist 1 n