Sportklettern Stiftergym - vom Strich zum Viech in vier Jahren

Schon seit langer Zeit treffen sich während des Schuljahres an etwa jedem zweiten Samstag sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler mit den Professoren Baumgartner und Schmid in der Kletterhalle, um unter deren Leitung Wände zu erklimmen. Nicht nur, dass man Klettern und richtiges Sichern lernt; die Sportart ist ein hervorragendes Training für den ganzen Körper, und – in Kombination mit Kraftübungen, die ebenfalls gerne durchgeführt wurden -  wurde schon so mancher Teilnehmer vom unmuskulösen „Strich“ zum kantigen Viech. Und, am Wichtigsten: Es macht eine Menge Spaß.

 

Das Klettern findet meistens in der Halle in Linz-Auwiesen statt, im Sommer manchmal auch am Freiluftkletterturm in Urfahr-Dornach. Beginn ist – von den Öffnungszeiten abhängig – um neun oder zehn Uhr. Das frühe Aufstehen am Wochenende ist, besonders nach freitäglichem Fortgehn, meistens relativ unangenehm, aber es zahlt sich absolut aus! Der Eintritt wird durch die Schule finanziert, die auch die gesamte Kletterausrüstung bis auf die Schuhe zur Verfügung stellt.

 

Ein Klettervormittag beginnt in der Praxis meistens erst 15, 20 Minuten nach neun bzw. zehn mit dem Aufwärmtraining. Baumgartner und Schmid haben hierfür eine ganze Menge an abwechslungsreichen Methoden auf Lager: Von Feuer-Wasser-Sturm-Spielen bis hin zu Yogaübungen war schon alles dabei.

 

Danach wechselt das Geschehen ins Vertikale. In Zweierpaaren (einer sichert, einer klettert) wird nun versucht, die Wand zu bezwingen. Auf besonders herausfordernde Routen wird von den Lehrern häufig eine Süßigkeit ausgesetzt, die der erfolgreiche Kletterer nach fehlerfreier Begehung danach erhält (sogenannte „Schokorouten“). Wer neu ist und sich noch nie in dieser Sportart erprobt hat, dem wird das Ganze selbstverständlich beigebracht – sonderlich schwer zum Lernen ist es nicht.

 

Ein schöner Aspekt am Klettern ist, neben der physischen Wirkung, der, dass man nie gegeneinander antritt, sondern immer zusammen versucht, eine Wand zu bewältigen. Der Kletternde und der Sichernde arbeiten zusammen, man ist ein kleines Team, das sich gegenseitig unterstützt. Der einzige Gegner ist die Route und nicht etwa ein anderer Mensch. Man übt sich in Zusammenarbeiten, richtigen Kommunizieren (z. B.: „Giib ma mehr Seil, du Scheiß-Idiot!!“) und stärkt das Vertrauen ineinander – denn ohne gegenseitiges Vertrauen funktioniert es nicht.

Außerdem ist Klettern immer Angstbewältigung: Angst vor der Höhe, Angst vor dem Fallen, Angst vor dem Scheitern. Die hat am Anfang jeder, aber man lernt, sie zu bewältigen. Das gibt einem Selbstbewusstsein.

 

Abgeschlossen wird so ein Vormittag schließlich mit Boulder- und Krafttraining. Zuerst werden gemeinsam einige kurze, herausfordernde Boulderrouten begangen, bei denen besonders auf die Technik geachtet wird – so lernt man vieles. Darauf folgen anstrengende Übungen wie Klimmzüge oder die berühmt-berüchtigte „Nähmaschine“, die dann die letzte Kraft aus einem heraussaugen. Gegen ein, zwei Uhr beginnt sich die ganze Partie aufzulösen.   

 

Neulinge sind immer willkommen! Wer Interesse an der Teilnahme hat, möge sich bei Herrn Prof. Baumgartner oder Frau Prof. Schmid melden. Es gibt auch eine Facebookseite (SportkletternStiftergym) und eine Whatsappgruppe. 

Aus der Printausgabe 23. Dezember 2015 - von Tobias

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Kommentare: 2
  • #1

    $wagBoi (Donnerstag, 07 Januar 2016 22:19)

    ich krieg mehr bitches als göthe oder schiller
    weil ich so viel SWAG hab ist die Kette jetzt aus $ilber

    #swag#yolo#gucci#nichtgelesen#schniedel#hustensaft

  • #2

    Ku$h husler (Donnerstag, 07 Januar 2016 23:53)

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