Schulsprecherwahl: Mira Riedl und Magdalena Kreil im Interview!

 

 

Am Freitag 14.10.2016 findet die Wahl der Schülervertretung statt.

BuntStifter hat dem bisher einzigen Team im Rennen ein paar Fragen gestellt.

 

 

 

 

 

 

Stellt euch bitte kurz vor:

Mira: Ich heiße Mira Riedl, bin 16 Jahre alt und gehe in die 7C. Heuer kandidiere ich als Schulsprecherin.

Zarije: Die engagierte 7Blerin bewirbt sich für das Amt der 1.Stellvertreterin! Sie konnte leider beim Interview nicht teilnehmen.

Magdalena: Hallo! Ich bin die Magdalena, gehe in die 7.A Klasse und kandidiere dieses Jahr als 2. Stellvertreterin.

 

 

Warum wollt ihr für die SchülerInnenvertretung kandidieren?

Mira: Ich möchte für die SV kandidieren, weil es mir sehr wichtig ist, dass alle SchülerInnen etwas zu sagen haben und ihre Interessen im SGA gut vertreten werden! Außerdem ist es mir ein Anliegen, dass sich mehr Leute für Politik interessieren. Da die SV, wenn auch nur zu kleinen Teilen, eine Möglichkeit für uns SchülerInnen ist, uns politisch zu engagieren, will ich diese unbedingt nutzen.

Magdalena: Bei mir war es ehrlich gesagt eine sehr spontane Entscheidung. Ich wusste, dass Mira und Zarije sich aufstellen wollten und noch jemanden suchten. Nach langer vergeblicher Suche sind sie dann zu mir gekommen. Da ich die SchülerInnenvertretung für sehr wichtig empfinde, musste ich mich fast melden. Mir ist es sehr wichtig, dass dieses Amt erhalten bleibt und den SchülerInnen dadurch eine Stimme gegeben wird. Die Entscheidung und das Mitbestimmungsrecht dürfen nicht nur den LehrerInnen vorbehalten sein. Außerdem sehe ich die Schülervertretung als wichtiges Sprachrohr zwischen SchülerInnen und LehrerInnen.

 

 

 Was sind eure Pläne und was wollt ihr durchsetzen?

Magdalena: Wir wollen auf jeden Fall die Pläne der letztjährigen SchülerInnenvertretung fortführen! Wie die Gestaltung des Aufenthaltsraumes, das jährliche SIP, das Schulfest, die verschiedenen Sozialprojekte für alle Klassen, die Nachhilfebörse, den Kleidertausch sowie das WPG- Schnuppern.

Mira: Wir haben auch neue Ziele, die wir umsetzen wollen. Unter anderem wollen wir neue Stifterpullis bestellen, wir wollen Vorträge und/ oder Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen veranstalten. Was mir persönlich auch sehr wichtig ist: das Trinken im Unterricht, weil ich es nicht einsehen möchte, dass wir, als 14 bis 20-jährige SchülerInnen, nicht imstande sind, unseren Getränkekonsum zu kontrollieren(...) . Passend dazu möchten wir versuchen wieder einen Essensautomaten zu bekommen. Der letzte wichtige Punkt ist das verpflichtende LehrerInnen-Feedback. Die LehrerInnen sollen wissen, wie es uns mit ihrem Unterricht geht!

 

 

 

Es lässt sich sonst niemand für die SchülerInnenvertretung aufstellen! Wie empfindet ihr die Situation?

Mira: Der erste Gedanke aller Außenstehenden wird sein: "Super für dieses Team, so haben sie keine Konkurrenz". Natürlich lindert das die Aufregung vor der Wahl enorm, aber das ist es nicht unbedingt wert! So haben die SchülerInnen gar keine andere Möglichkeit als uns zu wählen, selbst wenn sie nicht mit uns als SV einverstanden sind.

Magdalena: Es spiegelt in gewisser Weise die politische Verdrossenheit wider, die generell im Land herrscht. Ich selbst hätte ohne, dass ich gefragt worden wäre, auch nicht kandidiert. Doch wegen dieser Verdrossenheit sollte man sich gerade jetzt nicht verschrecken lassen. Wer „sudert“ sollte auch nach Lösungen suchen! ..Und „gesudert“ wird in der Schule ja viel. Deswegen habe ich mich aufgestellt. Um etwas zu ändern und einen regen Dialog zwischen LehrerInnen und SchülerInnen aufrecht zu erhalten.

Mira: Trotzdem versuchen wir es optimistisch anzugehen und hoffentlich mit unserer Kandidatur die kommenden Jahrgänge anzuregen, in den nächsten Jahren zu kandidieren!

 

 

Danke für das Interview!

 

 

von Felix Strasser

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