Stichwahl der Schulsprecherwahl wird wiederholt!

Kugelschreibertinte auf Wahlpapiere verschwand binnen Minuten.

Es  war nicht die erste Stichwahl, die vom Sekretariat des Stiftergymnasiums vorbereitet wurde. Trotz der Routine geschah ein riesiger Fauxpas:

 

Das Papier, das verwendet wurde, produzierte die gleiche Druckerei, welche die defekten Wahlkuverts der Bundespräsidentenwahl herstellte. „Man sei da schon lange Stammkunde", beteuerte das Sekretariat.

 

Die Wahl wurde wie jedes Jahr ordnungsgemäß durchgeführt und die Stimmen klassenintern ausgezählt, doch dann passierte das, womit keiner gerechnet hatte:

Nahezu alle Stimmzettel schienen 15 Minuten nach der Wahl unausgefüllt zu sein.

Die konzentrierte Tintenpaste der industriell hergestellten Kugelschreiber verschwand nach kurzer Zeit auf dem Wahlpapier. Dies stellten die Biologieprofessoren des Adalbert Stiftergymnasiums nach Nachforschungen fest.

„Es ist nicht zu fassen. In der langen Geschichte des ORG der Diözese gab es so etwas noch nie" Nun fehlen die Beweise für diese Wahl. „Ohne jeglichen Beweis können wir die Wahl nicht anerkennen"

 

Ein peinliches Schlamassel, in dem das Oberstufenrealgymnasium jetzt steckt. Als neuer Termin für die Wiederholung der Stichwahl wurde der 5.Dezember vorgeschlagen. Davor sei es nicht machbar neues Papier zu beschaffen.

Was geschieht jetzt die ganze Zeit ohne Schülervertretung, stellten wir dem Sekretariat die Frage? „Naja, ohne Bundespräsidenten geht‘s ja auch."

 

Dazu kommt, dass am Donnerstag auch der neue Direktor des Adalbert Stiftergymnasium gewählt werden soll. Doch wurde für diese Wahl genau dasselbe Papier bestellt. Nun befindet sich auch der Wahlgang auf der Kippe...

 

Eine Stellungnahme der Druckerei ist, wie auch nach der Wahlkuverts-Affäre, nicht zu erwarten.



 

von Felix Strasser

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