Liebe Regierung, wir müssen reden!

"Obergrenze" - So lautet die derzeitige Lösung der Politiker für die Flüchtlingskrise

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Medizin gegen den Islamischen Staat: Die Satire

Mittlerweile gibt es niemanden mehr auf dieser Welt, der nicht über den selbsternannten „Islamischen Staat“ Bescheid weiß. Was manche jedoch noch nicht wissen ist, dass es nun auch mehrere bereits sehr bekannte Gegenbewegungen gibt.

 

 

Zum Beispiel die libanesische Band Al Rahel al Kabir. Sie werden im Libanon bereits groß gefeiert, natürlich nur im Untergrund. Sätze wie "Meister Baghdadi, Du führst alle Muslime – du führst sie in den Abgrund wie keiner vor Dir", schallen von der Bühne. Oder auch: "Weil wir ein Problem mit dem Verkehr haben, sprengst Du einfach alle in die Luft."

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Die Grenzen des freien Europa

Vor 26 Jahren begann Ungarn mit dem Abbau des „Eisernen Vorhangs“ und dieses Jahr war der EU-Staat das erste Land, das wieder einen Grenzzaun aufstellen ließ.

Zuvor konnte die österreichische Bevölkerung noch über andere Länder schimpfen, doch jetzt wird auch an der steirischen Grenze eine “Technische Sperre“ errichtet, welche im Grunde nichts anderes als ein Grenzzaun ist.

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Flüchtlinge in Europa

Ein Überblick über die dramatische Situation

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Gedanken und eine Anekdote zu den Flüchtlingen

Die wenigsten von uns fühlen sich tatsächlich verantwortlich für die Dinge, die in Österreich, in Ungarn, in Deutschland oder in Syrien mit Menschen, die im Grunde genauso sind wie du und ich, passiert. Dabei könnte jeder von uns, und sei es nur ein

kleiner gut gemeinter Beitrag, etwas beisteuern, um diesen Leuten, die schon so viel Schlimmes erleben mussten, den Alltag wenigstens etwas schöner zu gestalten.


Dazu gibt es eine Geschichte: Ich befand mich letzte Woche im Postbus am Weg nach Hause und eine Frau, die sich mit dem Busfahrer unterhielt, sprach gebrochen Deutsch über die Flüchtlingskrise. Sie war auf dem Weg in die Tabakfabrik, extra angereist, um den Flüchtlingen, die am Abend dort eintreffen würden, beizustehen. Als sie ihn dann fragte, wie genau sie gehen müsse, um zur Tabakfabrik zu finden, beschloss er kurzum vom eigentlichen Weg abzuweichen und sie hinzufahren. Es war nicht mehr als ein Kilometer Umweg, aber der Gedanke dahinter, der Wille, trotz

vollgestopftem Zeitplan oder nicht einmal ansatzweise prall gefüllten Geldbörsen etwas tun zu wollen, zählt.


Es gibt natürlich verschiedene Meinungen über diese Situation. Die einen meinen, dass diese Leute schon froh genug über die Chance, vorübergehend in Österreich bleiben zu können bzw. über die merkliche Verbesserung ihres Umfelds sein sollten. Aber wenn wir ganz ehrlich sind: Wäre es für uns eine merkliche Verbesserung von täglicher, immer begleitender Todesangst durch das Regime und den Krieg zu in Wellen kommender Angst um die eigene Existenz zu springen?


Andere sind dann der Meinung, dass es unmenschlich ist, wie die Flüchtlinge behandelt werden. Dass sie genauso, auch in Ihrer notdürftigen Lage, Anspruch auf das Durchsetzen der Menschenrechte haben und nicht wie Obdachlose hausen sollten, da sie ja sowieso schon so viel durchgemacht hätten. Auch wieder wahr. Aber hausen Flüchtlinge, die es bis nach Österreich schaffen tatsächlich wie die Obdachlosen, die wir täglich auf der Straße sehen?


Wie immer muss zwischen diesen Meinungen/ zwischen diesen Extremen ein Mittelmaß, ein Kompromiss gefunden werden. Aber während diskutiert wird,  vergessen wir, dass eins noch nicht getan worden ist: Neben all den materiellen Spenden, wobei man alle privaten Helfer, das rote Kreuz, den Samariterbund etc. nur bewundern kann für diese selbstlosen Taten, wäre es wichtig das Gespräch mit den Betroffenen selbst zu suchen.


Denn #refugeeswelcome richtet sich an deine Facebook-Freunde, um zu beweisen, dass man eh auf der sozialen Seite steht, aber hast du jemals einen Flüchtling wirklich mit offenen Armen willkommen geheißen?

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